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DEN LÖFFEL ABGEBEN ... AN JESUS

Ich hab schon viel durchgemacht. Ich wuchs in einer Familie auf, in der es viel Streit, Geschrei und Unfrieden gab. Meine Eltern machten mir immer wieder deutlich, dass ich ein Unfall und nicht wirklich gewollt war. Sie gaben mir nie das Gefühl wirklich geliebt zu sein. Als ich meine große Liebe kennenlernte, war ich echt nicht mehr wiederzuerkennen: Die einst traurige und wenig lächelnde kleine Dame wurde zu einer reifen, selbstbewussten und lachenden Frau. Ich war so glücklich. In dieser Zeit fiel es mir auch besonders leicht auf Gott zu vertrauen. Auch die Situation mit meinen Eltern verbesserte sich. Ich dankte Gott dafür. Ich wusste genau, dass die Beziehung zu meinem Freund nicht nach Gottes Willen verlief. Trotzdem schien alles gut zu laufen … bis es auf einmal einen großen Knall gab und alles zu Bruch ging. Total! Mein Freund machte Schluss mit der Begründung, dass er mich schon lange belogen und mich nie wirklich geliebt habe. Das war wenige Tage vor meinem 18. Geburtstag, der eigentlich schön gefeiert werden sollte. Ich war am Boden zerstört. Ich verstand Gott nicht mehr und grübelte darüber nach, warum alles schiefgehen musste.

Von einem Tag auf den nächsten rutschte ich ab. Ich rauchte mehr als bisher, begann zu trinken und stritt mich öfter denn je mit meinen Eltern. Nichts schien mehr bergauf zu gehen. Ich war sauer auf alle – auch auf Gott. War ich doch irgendwie der Meinung, dass er uns zusammengebracht hatte. Wenige Tage darauf starben meine Schwester und einer meiner Freunde. Von da an wusste ich nicht mehr, was ich tun sollte und dachte, dass nur noch eines helfen könnte: Selbstmord. Ich wollte fort – so schnell wie möglich. Fort von allem, was passiert ist, fort von dem Mann, den ich bis heute immer noch liebe, fort von meinen Eltern und … fort von Gott. Auch mit ihm wollte ich nichts mehr zu tun haben. Ich war sauer, verstand ihn nicht und fing an, ihn zu hassen.

Das ging so lange bis eine Frau in mein Leben trat, die mir sehr half. Bis heute danke ich ihr dafür. Sie gab mir den Tipp, ich solle doch wieder anfangen zu beten und einfach alle meine Sorgen und Lasten, allen Dreck und alle Enttäuschungen auf Jesus Christus legen. Er würde sie mir abnehmen und mir tragen helfen. Obwohl ich sauer war, begann ich tatsächlich wieder in der Bibel zu lesen und zu beten. Nach und nach brachte ich allen Ärger zu Jesus und bat ihn um Hilfe. Und mit der Zeit hab ich wirklich gemerkt, dass ich das alles nicht allein tragen muss. Dass da wirklich jemand ist, der mir hilft. Und das zu wissen, tat mir gut. Ich hab immer noch so meine Probleme, aber ich kann sie akzeptieren, verarbeiten und damit umgehen. Ich habe mich verändert und es wurde besser. Egal, wie viele Probleme ich habe, egal, wie schwer sie für mich sind – ich kann sie mit dem teilen, der weiß, was für mich am besten ist. Mit dem, der mich liebt und mich so nimmt wie ich bin: Jesus Christus!

Andrea

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