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HIGHWAY TO ... HEAVENZuhause hatte ich nur Ärger. Meine Eltern waren geschieden und ich kam mit beiden nicht richtig klar. Auch die Schule war für mich die Hölle. Ich hatte niemanden zum Reden, niemanden, der mich verstand. Nach einiger Zeit glaubte ich, dass ich nichts wert sei. Mich wollte ja niemand – ich hatte keine Freunde und meine Familie war unausstehlich. Zu dieser Zeit stellte ich mich regelmäßig auf die Bahngleise und wollte mir das Leben nehmen. Ich fand alles sinnlos. Trotzdem hab ich mit mir selbst ein Abkommen geschlossen, vorher alles versuchen zu wollen. So schrieb ich an diverse Zeitschriften, rief bei der Telefonseelsorge an, ging zur Schulpsychologin ... Doch keiner konnte mir helfen. Scheinbar nahm mich niemand ernst. Ich hatte alles versucht. Nichts half. Also stand ich eines Abends wieder auf den Gleisen. Ich beschloss so lange stehen zu bleiben, bis mir noch etwas einfällt oder halt der Zug kommt. Gott sollte entscheiden, was passiert. |
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