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SEX, DROGEN UND GEWALT

Ich bin Waldemar und komme aus einer Familie mit christlichem Hintergrund. Meine Eltern haben mir früh erzählt, dass es einen Gott gibt, der Interesse an mir hat. Das habe ich damals aber nicht gebraucht. Mir war es schon zu viel, dass meine Eltern sich überall einmischten.
Ja, und so hab ich einfach drauf los gelebt: Mit 6 Jahren rauchte ich meine erste Zigarette. Dann häuften sich Ladendiebstähle. Und ich verstrickte mich immer mehr in Lügen. Mit 15 Jahren lernte ich Leute kennen, die cool drauf waren. Wir alle wollten uns austoben, haben gerne Karten gespielt und dabei Hasch geraucht. Kurze Zeit später kamen auch andere Drogen dazu. Wir fingen auch an, alles Mögliche zu verkaufen: Zigaretten, Drogen, Parfüm – alles, was irgendwie Geld einbrachte. Wenn jemand nicht bezahlen konnte, haben wir uns einfach genommen, was wir wollten. Gewalt und Geld war alles für uns. Mein Leben wurde immer krasser. Und mein Gewissen stumpfte immer mehr ab. Ich bin dann mit einem Mädchen zusammen gekommen, die mir viel bedeutete. Und erst als diese Beziehung kaputt ging, fing ich an nachzudenken, wie es so weit kommen konnte. Wieso war ich mit meinen 19 Jahren schon so fertig? Und warum war ich immer noch so unzufrieden?

Kurze Zeit später lernte ich Christen kennen, die mich total faszinierten. Die waren irgendwie so zufrieden. Danach hatte ich doch die ganze Zeit gesucht. Ich wurde neugierig und stellte viele Fragen. Überhaupt habe ich die nächsten Tage viel über den christlichen Glauben nachgedacht. Weihnachten schenkte mir meine Schwägerin eine Bibel. Darüber habe ich mich wie ein kleines Kind gefreut und direkt angefangen zu lesen. Am nächsten Tag, bin ich ganz früh aufgestanden und hab mich an einen See gesetzt. Ich dachte über Gott nach. Und irgendwie wusste ich, dass ich mich jetzt für ein Leben mit Jesus Christus entscheiden musste. Denn nur so könnte ich einen Schlussstrich unter meine vergeigte Vergangenheit ziehen und neu anfangen. Also betete ich: „Vater, vergib mir bitte alles Schlechte, was ich getan habe. Führ du mich bitte ab jetzt. Ich möchte, dass du der neue Mittelpunkt meines Lebens bist.“ Als ich mich wieder auf den Heimweg machte, war ich überglücklich.
Heute weiß ich, dass Gott jeden Tag bei mir ist und mir immer zur Seite steht. Das macht mein Leben einfacher und wertvoller. Zwar belasten mich noch manchmal die Erinnerungen an früher – aber ich weiß, dass Gott mir meine Schuld vergeben hat. Dank ihm ist mein Leben heute mit Friede und Freude gefüllt.

Waldemar, 19 Jahre, Maler, Marienheide

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